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Kulturinitiative Begegnungsraum e.V. |
Malen für Kinder
von
3 bis 6 Jahren
In einem tiefen Blau
fährt ein gelbes Boot.
Darin sitzt ein kleiner Zwerg mit einem roten Mützchen....
Gehörte Geschichten regen die Phantasie an und
lassen eigene kleine Geschichten – gemalte
Geschichten – entstehen
Johann Wolfgang Goethe, uns als großer Dichter bekannt, hat auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Forschung Erstaunliches geleistet. So beschäftigte er sich mehr als 40 Jahre mit der Farbenlehre. Er fand u. a. heraus, dass jede Farbe ihr eigenes Wesen hat. Ein Rot verhält sich anders als ein Blau oder ein Gelb. Die Natur der Farben zu erkennen, ist nach seiner Ansicht eine Voraussetzung für künstlerische Arbeit.
Malen mit Kindern im Vorschulalter oder auch noch mit Kindern bis zum 7.Lebensjahr sollte sich hauptsächlich dem Umgang mit den Farben und dem Erlernen von Farbharmonik widmen. Kinder in diesem Alter malen ihre eigenen Motive, das, was sie sehen, und was sie beschäftigt. Sie sollten jedoch nicht unbedingt aufgefordert werden, „etwas“ zu malen. Durch zu frühes gegenständliches Malen verliert sich der Sinn für das Lebendige. Es passiert zuviel im Kopf.
Ein Anliegen dieses Malkurses soll sein, die visuelle Aufmerksamkeit zu wecken und die verschiedenen Sinne zu schulen. Konkret bedeutet das, den Charakter der jeweiligen Farbe zu empfinden und aus dem Farberleben das Malen zu lernen.
Nicht der Gegenstand steht am Anfang im Vordergrund sondern die Farbe.
Zunächst lernen die Kinder den Umgang mit dem Material und mit der Technik.
Schon beim Anrühren der Farben können die Kinder die unterschiedlichen Eigenschaften der Farben erleben.
Nur die Primärfarben werden verwendet, d.h. Rot, Gelb, Blau, die erst auf dem Papier durch ihre Begegnung andere Farben hervorbringen. Das Wesentliche der Aquarellmalerei ist die Lasurwirkung der Farben. Der weiße Maluntergrund leuchtet durch die Farbe hindurch. Die Technik ist die Nass in Nass-Malerei, d.h. es wird mit den Aquarellfarben auf nasses Papier gemalt. Durch Begegnen und Verlaufen der Farben entsteht schon zufällig etwas. Dies wahrzunehmen und aufzugreifen, bildet die Phantasie und weckt das ästhetische Empfinden.
Im Laufe der Zeit und durch Übung entdecken die Kinder, wie man die Farben gezielt einsetzen kann. Nach und nach entstehen dann Pflanze, Tier, Mensch oder eine Landschaft.
Erzählte Geschichten unterstützen die Phantasiebildung. So verwandelt sich manch gehörte Geschichte in eine gemalte Geschichte. Durch die Farbe lernt das Kind künstlerisch zu sprechen. Schöpferische Kräfte entfalten sich in diesem Prozess. Neben Aquarellfarben kommen auch Wachsmalstifte zur Anwendung.
eine Gruppe kommt in der Regel bei 7 Kindern zustande.
LebensBilder = GeschichtsBilder = AugenblicksBilder = ZukunftsBilder =
ART IST IΞN
ART IST IΞN